Gewerbesteuer bricht dramatisch ein
Lokales Online
Haushalt 2020 steht in Ölbronn-Dürrn auf dem Prüfstand
Ölbronn-Dürrn. Die Zahlen, die Kämmerer Norman Tank am Donnerstag den Ölbronn-Dürrner Gemeinderäten präsentierte, hatten es in sich: Die Corona-Krise reißt ein Riesenloch in die Finanzen. Tank präsentierte auch gleich einige Vorschläge, wie es sich zumindest ein wenig stopfen lässt. Bei den Einnahmen fehlen Corona-bedingt fast 900000 Euro, was vor allem an einem Einbruch bei der Gewerbesteuer (minus 800000 Euro) und dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer (minus 115000 Euro) liegt. Gelindert wird die Krise durch Minderausgaben von fast 90000 Euro und Corona-Zuschüssen vom Land. Unter dem Strich steht aber trotzdem ein dickes Minus, das die Gemeinde durch verschiedene Einsparungen wenigstens zum Teil auffangen will. So soll beispielsweise die Lärmaktionsplanung ins kommende Jahr verschoben und die Friedhofsmauer in Dürrn erst 2023 saniert werden. Auch der Boden in der Halle in Dürrn wird erst 2021 erneuert. „Insgesamt kommen wir auf Einsparungen von 500000 Euro“, rechnete Tank vor. „Wir hatten schon ein Defizit von 1,2 Millionen Euro, da kommen jetzt noch einmal 400000 Euro hinzu. Wir leben also nicht nur ein bisschen von der Substanz, sondern erheblich.“
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