Geschichtsunterricht der anderen Art

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Manfred Gänger hat seinen Vater im Alter von zwei Jahren verloren – Arbeitseinsatz an der Gedenkstätte für deutsche Soldaten in Italien

Nicht, dass sie nichts zu lachen gehabt hätte, die Reisegruppe, die sich im Frühjahr nach Italien aufmachte. Doch es war eine Fahrt mit ernstem Hintergrund: Die 37 Menschen aus der ganzen Bundesrepublik waren zur bekannten Kriegsgräberstätte Monte Cassino unterwegs.

Manfred Gänger kann sich nicht mehr an seinen Vater erinnern, denn zum Zeitpunkt, als das Foto bei einem Heimaturlaub gemacht wurde, war er erst etwa zwei Jahre alt (vorne links).Foto: Roth

Manfred Gänger kann sich nicht mehr an seinen Vater erinnern, denn zum Zeitpunkt, als das Foto bei einem Heimaturlaub gemacht wurde, war er erst etwa zwei Jahre alt (vorne links).Foto: Roth

Straubenhardt/Cassino. In der Region Latium gedachten sie nicht nur der Opfer des Zweiten Weltkrieges, sondern reinigten auch in aller Demut und auf eigene Kosten Gedenksteine und Kreuze, zogen Beschriftungen nach, verlegten Wegplatten neu, und strichen das Empfangsgebäude. Eine Menge Arbeit wartete im „Workcamp 50+“ auf die Senioren.

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