Gesang der Misteldrossel lässt den Frühling erahnen

Enzkreis

Erlebnis Natur: Kampf gegen Misteln, beruhigt der Diefenbacher BUND-Experte Dr. Stefan Bosch, bringt die Vogelart nicht in Gefahr.

Ein Frühlingsbote: Die Misteldrossel ist in der Region weit verbreitet. Foto: Dr. Stefan Bosch

Ein Frühlingsbote: Die Misteldrossel ist in der Region weit verbreitet. Foto: Dr. Stefan Bosch

Enzkreis. Wenn ein Vogelgesang den nahenden Frühling erahnen lässt, dann ist es jener der Misteldrossel („Turdus viscivorus“). Ihre kurzen, weithin hörbaren flötend melodiösen Strophen erinnern laut dem Diefenbacher Ornithologen und BUND-Experten Dr. Stefan Bosch an die der Amsel. Im Februar und März klängen sie „fast etwas verloren“ in Wäldern und baumreichen Landschaften, wenn die anderen Vogelarten noch weitgehend schweigen. Äußerlich wirke die Misteldrossel mit ihrer schwarz gefleckten hellen Unterseite wie eine Singdrossel, sie sei jedoch im Vergleich deutlich größer, habe einen längeren Schwanz, einen kräftigen Schnabel, ein gemustertes Gesicht und sitze auffallend aufrecht. Im wellenförmigen Flug bringe es die größte Drossel Europas auf knapp 50 Zentimeter Spannweite.

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