Georgsgeyer bangen um ihre Zukunft

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Vokalensemble sucht dringend neue Sängerinnen und Sänger

Mühlacker (ra). Die Georgsgeyer suchen händeringend nach Verstärkung. Im 36. Jahr nach Gründung des Vokalensembles ist insbesondere die Zahl der Männerstimmen rapide zurückgegangen. Um den Fortbestand der Gruppe und ihres herausragenden Benefiz-Weihnachtskonzerts in der Herz-Jesu-Kirche für die Zukunft zu sichern, starten die Geyer nun eine großangelegte Werbeaktion und laden interessierte Frauen und Männer am 10. und 17. September zu Schnupperproben in den Anton-Müller-Saal in Mühlacker ein.

Im Herbst 1978 fand sich eine Gruppe von Jugendleitern der Georgspfadfinder zusammen, um beim Diözesanfest der katholischen Jugend als singende Landsknechte aufzutreten. Eines der damals gesungenen Stücke war das Bauernkriegslied „Wir sind des Geyers schwarzer Haufen“. Schon war der Name eines Ensembles geboren, das sich, obwohl anfangs so nicht geplant, als außerordentlich langlebig und musikalisch überaus wandlungsfähig erwies. Ein Markenzeichen der Georgsgeyer, deren Repertoire klassische Melodien sowie Gospels und Folklore umfasst, sind die in der jeweiligen Originalsprache gesungenen Weihnachtslieder aus allen Herren Länder. „Nur die Freude am Gesang“, mehr verlangen die Georgsgeyer und ihr musikalischer Leiter Manfred Teply nicht von den Neulingen. Sie setzen weder eine musikalische Ausbildung voraus, noch besondere Sprachkenntnisse. „Wir erarbeiten uns dies alles in Ruhe, mit Geduld und Spaß an der Sache“, sagte Teply.

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