Genossen verzichten in diesem Jahr auf Dividende

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BürgerEnergie Mühlacker erwirtschaftet am Anfang nur eine geringe Rendite – Anlagen laufen erst seit ein paar Monaten

Mühlacker. Es ist scheinbar nicht so einfach mit der Umsetzung der Energie-Wende. Dieser Eindruck drängte sich jetzt auch bei der Generalversammlung der Mühlacker BürgerEnergie-Genossenschaft auf. Einzelne Mitglieder mokieren sich darüber, dass ihre Geschäftsanteile noch keine Verzinsung abwerfen, andere haben Probleme mit Investitionsrisiken.

Interessiert, aber auch kritisch verfolgten die Mitglieder der BürgerEnergie Region Mühlacker bei der Generalversammlung die Erläuterungen zum Kurs der Genossenschaft. Durchweg gab es jedoch breite Zustimmung zu den Anträgen von Vorstand und Aufsichtsrat. Foto: Kollros

Interessiert, aber auch kritisch verfolgten die Mitglieder der BürgerEnergie Region Mühlacker bei der Generalversammlung die Erläuterungen zum Kurs der Genossenschaft. Durchweg gab es jedoch breite Zustimmung zu den Anträgen von Vorstand und Aufsichtsrat. Foto: Kollros

Dabei kann die vor zwei Jahren gegründete Genossenschaft auf beachtliche Aktivitäten verweisen. „Fast drei Millionen Euro – Gelder der rund 430 Mitglieder – wurden seit dem Spätjahr 2011 bis heute in sechs Photovoltaik-Anlagen und drei Windkraftprojekte investiert“, berichtete Vorstand Jürgen Meeh. Indes: Die Umsatzerlöse betrugen im zurückliegenden Jahr gerade mal knapp über 100000 Euro. Ein Grund dafür: Nur eine Anlage war 2012 ganzjährig in Betrieb. Alle anderen gingen erst im Laufe des vergangenen Jahres oder sogar erst in diesem Jahr ans Netz.

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