Genesene: Zahl steigt deutlich an
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Mitarbeiter von Müller Fleisch, die im April positiv getestet wurden, sind aus der Quarantäne entlassen worden
Enzkreis (pm/cb). Deutschland rechnet: Seit Ausbruch der Pandemie werden täglich Fallzahlen verglichen, Zuwächse errechnet, und dass exponentielles Wachstum Probleme bereiten kann, wissen Mathematik-Phobiker ohnehin. Auf ein solches rasches Anwachsen der Covid-19-Fälle könnte ein dauerhaft über 1 liegender R-Wert hinweisen, also jene Zahl, die besagt, wie viele andere ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Deutschlandweit wurde am Dienstag den dritten Tag in Folge die 1 überschritten. Wie sieht es im Enzkreis und in Pforzheim aus? Vor einer Woche hat die Politik die Richtschnur 50 ausgegeben. Stecken sich binnen sieben Tagen in einem Kreis von 100000 Einwohnern mehr Menschen neu an, müssen beschlossene Lockerungen zurückgenommen werden. Die Enzkreis-Pressestelle kalkuliert wie folgt: „Nach unserer Übersicht zählen wir heute 41 neue Fälle in sieben Tagen in Pforzheim und 50 im Enzkreis.“ Damit bestünde kein Handlungsbedarf.
Die am Dienstag veröffentlichten Zahlen zeigen im Vergleich zum für den 11. Mai gemeldeten Stand nur marginale Verschiebungen bei den Infektionszahlen. Im Enzkreis wurde ein neuer Fall in Maulbronn erfasst, auch in Pforzheim ist die Zahl um eins gestiegen. Ein erfreuliches Plus gibt es in der Kategorie „genesen“. Im Vergleich zum Vortag haben in Pforzheim 36, im Enzkreis 33 Menschen mehr die Krankheit überwunden. Das Landratsamt verweist explizit auf Mitarbeiter von Müller Fleisch, die im April in einer ersten Runde positiv getestet und nun aus der Quarantäne entlassen wurden. Noch erkrankt beziehungsweise infiziert sind 323 Patienten.
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