Gemeinderat erntet Lob für Beschluss
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Mühlacker. Einer der Gäste, die die Debatte über eines der wichtigsten Themen der Stadt Mühlacker in den vergangenen Jahrzehnten im Rathaus miterlebten, ist der Citymanager Thomas Müller.
Zwar habe er zunächst die Haltung des Gewerbe-, Handels- und Verkehrsvereins (GHV) geteilt und die Ansiedlung von Einzelhandel am jetzigen Mühlehof-Standort favorisiert, doch auch mit dem jetzigen Ergebnis ist er nicht unzufrieden. „Es ist super positiv, dass man einen gemeinsamen Beschluss gefasst hat. Abrissgegner und -befürworter sind zusammengeführt worden.“ Und wenngleich nicht ausdrücklich über eine Beseitigung des Mühlehofs abgestimmt wurde, so „ist deutlich geworden, dass, mit einer Kulturhalle, etwas Neues entstehen soll“, meint Müller, der für einen Abriss plädiert. Auch wenn nicht Einzelhandel, sondern Kultur in Zukunft das Bild auf dem derzeitigen Mühlehof-Areal bestimmen solle, müsse es gelingen, die untere Bahnhofstraße zu beleben. Der Bereich mit einem möglichen neuen Einkaufszentrum an der Goethestraße (siehe Artikel unten), dem Erlenbach und der unteren Bahnhofstraße könnte ein Dreieck bilden, so der Citymanager, der hofft, dass die Aufbruchstimmung auch die Gebäudeeigentümer in der Fußgängerzone veranlasst, ihre Häuser aufzuwerten.„Wir können nicht Kultur in einem maroden Haus betreiben“Johanna Bächle, Leiterin der Vhs„Ich freue mich für die Innenstadtentwicklung“, sagt Johanna Bächle, Leiterin der Volkshochschule. „Man will wissen, was nach einem Mühlehof-Abriss kommt. Und dazu ist jetzt genau der richtige Beschluss gefasst worden.“
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