Gemeinden suchen neue Gewerbeflächen
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Verwaltungsverband Neulingen meldet Bedarf an – Ölbronn-Dürrn erteilt einem möglichen Standort bei Dürrn eine Absage
Ölbronn-Dürrn. Breiten Raum hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates in Ölbronn-Dürrn die Diskussion um die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes des Gemeindeverwaltungsverbandes Neulingen eingenommen. In diesem Verband sind die Gemeinden Neulingen mit den Ortsteilen Bauschlott, Göbrichen, und Nussbaum und die Gemeinden Ölbronn-Dürrn und Kieselbronn zusammengefasst. Besonders bei der Ausweisung eines neuen interkommunalen Gewerbegebietes waren die verschiedenen Interessen schwerlich auf einen Nenner zu bringen.
Diplomingenieurin Karin Kies vom beauftragten Stadtplanungsbüro Gerhardt in Karlsruhe erläuterte den Gemeinderäten ein rund 30 Seiten umfassendes Zahlenwerk mit Daten zur Beschäftigungsdichte, Bevölkerungsprognose, Dichteansatz als Beschäftigte pro Hektar Fläche und die Berücksichtigung der Flächenreserven und Potenziale. Dazu waren zahlreiche Kartenausschnitte beigefügt. All diese Daten werden verlangt, will eine Gemeinde ein neues Gewerbegebiet ausweisen. Sie muss einen Bedarfsnachweis führen. Ölbronn-Dürrn verfügt über das Gewerbegebiet West in Dürrn und in Ölbronn über das Gewerbegebiet „In den Erlen“. „Bis auf etwa 0,5 Hektar im Gewerbegebiet West stehen keine weiteren Flächen mehr zur Verfügung“, stellte Bürgermeister Norbert Holme fest. Anhand der vorliegenden Erhebungen werde eine Fläche von 20 bis etwa 25 Hektar benötigt.
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