Gemeinde verwöhnt ihre Senioren

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Buntes Unterhaltungsprogramm in Iptingen

Wiernsheim-Iptingen. „Herzlich willkommen im Kreuzbachtal“, ist am Dienstag den älteren Mitbürgern aus allen Teilorten Wiernsheims zugerufen worden. Auf Einladung der Gemeinde feierten sie ihren gemeinsamen Seniorennachmittag in Iptingen mit einem bunten Programm.

Die Senioren sparen bei dem abwechslungsreichen Programm nicht mit Beifall.

Die Senioren sparen bei dem abwechslungsreichen Programm nicht mit Beifall.

Bei diesem Wetter könne man draußen eh nichts schaffen, meinte Pfarrer Friedemann Glaser, der in seine Begrüßung ein paar Gedanken zum Ewigkeitssonntag und der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit den Verstorbenen einfließen ließ. „Es ist doch schöner, hier in dieser Halle zu sitzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu sehen und zu bestaunen, was die Seniorengruppen vorbereitet haben“, sagte Glaser. In Vertretung des in Brüssel, „einer Stadt fast so schön und groß wie Iptingen“, weilenden Bürgermeisters Karlheinz Oehler grüßte dessen ehrenamtlicher Stellvertreter Rainer Zundel die Senioren aus Wiernsheim, Pinache, Serres und Iptingen, die auf 65 und mehr Lebensjahre zurückblicken. Rund 400 Mitbürger der Gesamtgemeinde, schätzte Zundel, gehören dieser Altersgruppe an. Die älteste Besucherin war Frieda Löbel aus Wiernsheim, die in Kürze ihren 102. Geburtstag feiert. Sie besuche jedes Jahr den Seniorennachmittag, auch bei den Treffs der älteren Mitbürger in ihrem Wohnort sei sie regelmäßig zu finden, sagte die rüstige 101-Jährige. Wie alle anderen Besucher auch ließ sie sich von den Gemeindebediensteten mit Kaffee und Kuchen verwöhnen und verfolgte aufmerksam das Bühnenprogramm. Mit flotten Weisen eröffnete der Männerchor Platte, ein aus rund 30 Sängern bestehendes Ensemble verschiedener Gesangsvereine, den Nachmittag. In bunter Reihenfolge präsentierten sich der Kooperationschor vom Liederkranz und der Heckengäuschule, die Gymnastikgruppe Wiernsheim und Gruppen aus den Ortsteilen mit Vorträgen und Sketchen und Musik. Nach gut dreieinhalb Stunden machten sich die Senioren auf den Heimweg.

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