Gemeinde dreht an Hundesteuer-Schraube

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Wiernsheimer Tierliebhaber müssen bald mehr bezahlen

Wiernsheim. Die Gemeinde Wiernsheim dreht an der Hundesteuer-Schraube. Der Gemeinderat hat am Mittwoch beschlossen, dass ab dem 1.Januar 2016 die Steuer für den ersten Hund 108 Euro/Jahr (bisher; 60 Euro) und die Steuer für den zweiten Hund 192 Euro (bisher: 120 Euro) beträgt.

Bürgermeister Karlheinz Oehler nutzte die Debatte, um einen generellen Blick auf das Thema Steuern und Gebühren zu werfen. Bei der Erhöhung der Hundesteuer gehe es keineswegs darum, „dem Mütterchen mit ihrem Hund“ sinnlos in die Tasche zu greifen. Es sei aber so, dass die Gemeinde den laufenden Betrieb nicht aus ihren Einnahmen decken kann. „Also müssten wir Standards senken, etwa im Kindergartenbereich“, warnte Oehler. Hier würde der Personalaufwand Kosten in die Höhe treiben, vor allem auch, weil die Landesregierung immer höhere Standards bestelle, bei der Finanzierung aber die Gemeinden im Regen stehenlasse. „Wir werden auch über die Kindergartenbeiträge reden müssen“, kündigte Oehler an. Dies sei aber noch nicht alles. Auch die Höhe der Grundsteuer stehe zur Debatte, um die Einnahmensituation zu verbessern.

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