Gefräßige Raupen bevölkern die Region

Enzkreis

Erlebnis Natur: Serie im Mühlacker Tagblatt stellt die Einwanderer in der Tier- und Pflanzenwelt vor, die nicht immer eine Bereicherung sind. Heute: Wenn Insekten neue Lebensräume erobern, drohen mitunter existenzbedrohende Schäden.

Kirschessigfliege. Fotos: Lechner

Kirschessigfliege. Fotos: Lechner

Enzkreis. Sind Waschbär, Halsbandsittich und die vielen anderen neu eingeschleppten Vögel und Säugetiere schädlich für die heimische Natur oder doch eher eine Bereicherung der heimischen Tierwelt? Bei dieser Frage sind sich die Fachleute oft nicht einig. Bei neu eingeschleppten Insekten dagegen schon. Während die eingeschleppten Säuger und Vögel nämlich „nur“ eine Bedrohung der heimischen Natur also der Artenvielfalt sind, schaden die eingeschleppten Insekten meist direkt den wirtschaftlichen Interessen und der Gesundheit des Menschen. Und das auch schon in früheren Jahrhunderten. Die Reblaus vernichtete im 19. Jahrhundert viele der Weinreben im Enzkreis, und der Kartoffelkäfer bedrohte Mitte des 20. Jahrhunderts die Ernährung.

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