Gedenken an Mühlacker Nazi-Opfer

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Mahnwachen an Stolpersteinen und Abschlusskundgebung beim Uhlandbau

Mühlacker. An zehn Orten in Mühlacker und den Stadtteilen Lomersheim und Lienzingen erinnern in den Boden eingelassene Stolpersteine an die Opfer der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. Mit Mahnwachen an den Messingpflastern und einer Abschlusskundgebung am Uhlandbau wurde am Samstagabend, dem 75. Jahrestag der Reichspogromnacht, ihrer gedacht.

Christiane Bastian-Engelbert putzt die Stolpersteine vor der Villa Emrich. Foto: Appich

Christiane Bastian-Engelbert putzt die Stolpersteine vor der Villa Emrich. Foto: Appich

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in ganz Deutschland die Synagogen in Brand gesetzt und jüdische Geschäfte verwüstet. Mit der „Reichskristallnacht“ setzte eine noch nie dagewesene Gewaltspirale von Verfolgung, Entrechtung und Ermordung der jüdischen Mitbürger ein. Es hatte etwas tief Symbolhaftes, wie die Teilnehmer der Mahnwachen an den Stolpersteinen niederknieten, um sie zu putzen und Kerzen zum Gedenken der Opfer aus Mühlacker und den Stadtteilen zu entzünden.

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