Gebühren als politischer Sprengstoff

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Beschwerden über Sprengerschütterungen im Steinbruch sind laut Landratsamt unbegründet

Mühlacker-Enzberg (pm). Das Landratsamt Enzkreis verschickt Gebührenbescheide an Bürger, die Daten zu aktuellen Sprengerschütterungen im Steinbruch Enzberg haben möchten. Diese Praxis kritisiert Günter Bächle, Vorsitzender der CDU-Kreisratsfraktion, und weist darauf hin, dass die Daten eigentlich tagesaktuell ins Internet gestellt werden sollten, um dem Informationsbedürfnis der Bürger gerecht zu werden. Diese Anregung werde auch vom Landratsamt unterstützt.

Neues Kapitel im Streit um den Steinbruch Enzberg: Bürger, die sich zu häufig unbegründet über Sprengerschütterungen beschweren, werden zur Kasse gebeten. Archivfoto: Franz

Neues Kapitel im Streit um den Steinbruch Enzberg: Bürger, die sich zu häufig unbegründet über Sprengerschütterungen beschweren, werden zur Kasse gebeten. Archivfoto: Franz

Das Umweltamt selbst habe schon im Sommer 2013 diesen Vorschlag aus den Reihen der CDU-Fraktion an das Steinbruchunternehmen und seinen Sprengsachverständigen weitergegeben, so Umweltdezernent Karl-Heinz Zeller. Dort sei diese Idee einigermaßen positiv aufgenommen worden. Nach dem Kenntnisstand des Landratsamts wolle das Unternehmen 2014 die Daten ins Netz stellen.

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