Gastronomie: Rascher Fortschritt und höhere Kosten
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Bau der Gaststätte auf dem Gartenschaugelände liegt vor Zeitplan
Mühlacker (pm/ts). Der Bau der Gaststätte auf dem Gartenschaugelände liege drei Tage vor dem Zeitplan, ließ Bauleiter Julian Wolf den Ausschuss für Umwelt und Technik bei einer Besichtigung wissen. Die Stadträte, teilt die Verwaltung mit, „konnten sich davon überzeugen, dass die Gastronomie rechtzeitig fertiggestellt sein wird“. Der Rohbau steht, und das Dach ist dicht. Gestern, so Mirko Schindler, Geschäftsführer der das Lokal bauenden Catering-Firma Polster, sei die Dämmung aufgebracht worden, und am Freitag solle die Dachbegrünung erfolgen. Fenster und Türen sind nach Schindlers Angaben ebenfalls schon eingebaut. Im Gebäudeinneren haben der Trockenausbau und der Einbau der Sanitärinstallationen begonnen. Wolf lobte die „hervorragende Qualität“ der bisherigen Arbeiten, die überwiegend von Firmen aus Mühlacker und Umgebung ausgeführt wurden. „Holz-Fertigbauten hat man früher immer mit Baracken gleichgesetzt, doch heute handelt es sich um höchste Ingenieurskunst.“
Aber diese „Kunst“ hat ihren Preis. In der nichtöffentlichen Sitzung des Ausschusses ging es um die Kostenentwicklung beim Bau der Gastronomie. Offiziell sind dazu weder von der Stadtverwaltung noch von Polster-Chef Schindler Auskünfte zu erhalten. Indes liegen die Ausgaben nach MT-Informationen mittlerweile deutlich höher als vorgesehen. Ursprünglich war die Stadt, die das Lokal nach der Gartenschau nach bisherigem Stand übernehmen und dauerhaft verpachten will, von ungefähr 300000 Euro ausgegangen. Grund für die Verteuerung sind angeblich Steigerungen bei Qualität und Umfang.
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