Gartenfreunde können viel für (Wild-)Bienen tun

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„Mühlacker summt!“ ruft zur Teilnahme am Wettbewerb auf

Achtungserfolg für Mühlacker: Das Projekt „Von der Schotterwüste zum Bienenparadies“ von Berthold und Daniela Daubner in Lomersheim wurde im vergangenen Jahr lobend erwähnt.privat

Achtungserfolg für Mühlacker: Das Projekt „Von der Schotterwüste zum Bienenparadies“ von Berthold und Daniela Daubner in Lomersheim wurde im vergangenen Jahr lobend erwähnt.privat

Mühlacker (pm). Die Initiative „Mühlacker summt!“ ruft zur Teilnahme am Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen“ auf, der im fünften Jahr durch die Initiative „Deutschland summt!“ organisiert werde. Ansatz sei, kleine und große Flächen bienenfreundlich und naturnah zu gestalten. Seit dem 1. April, so Professor Dr. Martin Hasselmann als Sprecher von „Mühlacker summt!“, sei die Registrierung zum Wettbewerb freigeschaltet.

Interessierte finden laut Hasselmann unter www.wir-tun-was-fuer-bienen.de alle weiteren Details zum Wettbewerb. Wer teilnehmen möchte, reicht bis zum 31. Juli Fotos und Berichte zu seiner Aktion ein. Aufgrund der aktuellen Situation habe die Stiftung für Mensch und Umwelt, Initiatorin des Wettbewerbs, die Teilnahmebedingungen gelockert: Gartenfreunde dürften nun in allen acht Kategorien auch als Einzelperson (anstatt wie sonst als Gruppe) teilnehmen. Aber auch kleinere Gruppen und Familien könnten draußen im Garten ganz gut Abstand halten und dennoch Zeit miteinander verbringen.

Es winken laut Mitteilung Geldpreise im Wert von bis zu 400 Euro, Änderungen nicht ausgeschlossen: „Wenn wir besonders viele fleißige Gärtner in nur wenigen Kategorien sehen, werden wir die Vergabe der Preise entsprechend anpassen. Da müssen wir jetzt einfach abwarten, wie sich das Teilnehmerfeld gestaltet und am Ende möglichst gerecht verteilen“, wird Dr. Corinna Hölzer, Initiatorin des bundesweiten Pflanzwettbewerbs, zitiert.

Es handle sich zweifelsohne um ein Ausnahmejahr, sagt Dr. Martin Hasselmann. „Wir wissen, dass die aktuellen Bedingungen eine zusätzliche Herausforderung für alle Teilnehmenden sind. Letztes Jahr wurde der Mühlacker Beitrag ,Von der Schotterwüste zum Bienenparadies‘ in der Kategorie „Lobende Erwähnungen“ genannt. Das wollen wir toppen.“

Die siebenköpfige Jury bewertet laut Mitteilung Neupflanzungen und Umgestaltungen, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung heimischer Pflanzenarten legt. Weitere Punkte vergibt sie für das Anlegen von Strukturen, wie Trockenmauern und Totholzhaufen.

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