Funknetze und digitale Ratsarbeit

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Ölbronn-Dürrn beschäftigt sich mit Zukunftsthemen – Digital Natives treffen auf Skeptiker

Ölbronn-Dürrn. Digitalisierung ist das Schlagwort der Zukunft. Auch die Gemeinde Ölbronn-Dürrn stellt sich diesen Herausforderungen. Am Donnerstag hat der Gemeinderat grünes Licht dafür gegeben, dass Bürgermeister Norbert Holme mit der Unitymedia GmbH über ein flächendeckendes Funknetzwerk verhandelt, das für eine Vielzahl von Anwendungen sowohl im kommunalen als auch im privaten/gewerblichen Bereich genutzt werden kann. Hinter den sperrigen Begriffen IoT „Internet of things“ und LoRaWAN „Long Range Wide Area Network“ verbergen sich Sende- und Empfangseinheiten, mit denen unter anderem Verbrauchswerte oder Störungsmeldungen erfasst und übermittelt werden können. Dabei handele es sich, wie Kämmerer Norman Tank betonte, um jeweils sehr kleine Datenmengen, die verschlüsselt übertragen werden. Jedes Mobiltelefon, bei dem die Bluetooth-Funktion aktiv sei, oder jeder WLAN-Router in privaten Haushalten verursache ein Vielfaches der Strahlung, die bei dem Betrieb des Internet-der-Dinge-Funknetzes anfalle, weil bei Letzterem die Sendeleistung extrem gering sei.

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