„Fürs Treppchen lohnt es sich zu kämpfen“

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KV Maulbronn holt vier von fünf Titeln bei Landesmeisterschaft

Maulbronn. Warum praktiziert man eigentlich einem Kampfsport wie Karate? Wenn es nach David Hofmeister geht, liegt die Faszination am Karate „am Adrenalin, das während des Kampfes ausgeschüttet wird.“ Und von diesem Hormon wollte sich der 15-Jährige bei der Baden-Württembergischen Meisterschaften am Samstag beflügeln lassen. 175 Teilnehmer aus 45 Dojos (Kampfkunstschulen) kämpften in Maulbronn um die Titel der Altersklassen Jugend (U16) und Junioren (U18) und um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Chemnitz im Juni.

David Hofmeister vom KV Maulbronn (re.) muss im Finalkampf gegen Daniel Weiz einiges einstecken, setzt sich aber am Ende durch und wird Baden-Württembergischer Meister. Foto: Eigner

David Hofmeister vom KV Maulbronn (re.) muss im Finalkampf gegen Daniel Weiz einiges einstecken, setzt sich aber am Ende durch und wird Baden-Württembergischer Meister. Foto: Eigner

„Das Turnier findet in zwei Teilen statt“, erklärte Michael Hofmeister. Er ist ehrenamtlich beim Karateverein Maulbronn engagiert und der Vater von David. „Ein Teil des Turniers markiert das Kata“, so Michael Hofmeister weiter. „Kata ist quasi eine Choreographie. Da kommt es vor allem auf die Sauberkeit der Technik an.“ Beim Kumite, dem Freikampf, geht es sehr körperbetont zu, es kommt schon mal zu blutenden Nasen oder Lippen. „Entscheidend ist hier die geistige Aufmerksamkeit. Man muss den Fokus auch nach dem Treffer noch auf den Gegner richten.“ Im Japanischen nennt sich das Sanshin.

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