Für 40 Stunden Sport fehlt die Halle

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Mühlacker. In einer Sondersitzung will sich der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats am Montag nochmals mit dem Bedarf an einer neuen Sporthalle beschäftigen. Nach einer Umfrage des Amtes für Bildung und Kultur fehlen derzeit allein den Schulen – auch als Folge des Ganztagsbetriebs mit seinen zusätzlichen Anforderungen – etwa 20 Hallenstunden pro Woche. Die Vereine bräuchten morgens und am Nachmittag nach eigenen Angaben etwa zehn weitere Hallenstunden, doch richtig eng geht es in den Mühlacker Sporthallen am Abend zu: Verschiedene Vereine und die Volkshochschule mit ihren Abendkursen könnten weitere 41 Stunden belegen. Diesen Wünschen gerecht zu werden, würde – bei vier Stunden Betrieb von 18 bis 22 Uhr – ziemlich exakt zwei neuen Halleneinheiten entsprechen.

Mühlacker ringt um ein Konzept für eine neue Sporthalle. Auch die Handballer von Blau-Gelb bräuchten für ihre Trainingseinheiten dringend zusätzliche Kapazitäten.

Mühlacker ringt um ein Konzept für eine neue Sporthalle. Auch die Handballer von Blau-Gelb bräuchten für ihre Trainingseinheiten dringend zusätzliche Kapazitäten.

„Von daher hat die Umfrage keine Überraschungen gebracht“, sagt auf Nachfrage Oberbürgermeister Frank Schneider und verweist auf die seit Jahren gültige und noch immer aktuelle Beschlusslage, die zunächst vom Bau einer neuen Schulsporthalle mit zwei Feldern im Lindach-Gebiet ausgeht. In einem zweiten Schritt, so die ursprüngliche Strategie, sollte dann die marode Käppele-Turnhalle durch eine weitere moderne Halle ebenfalls mit zwei Feldern ersetzt werden, womit die Stadt über den aktuellen Bedarf hinaus eine Hallenhälfte in Reserve hätte.

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