Forstamt hat die Waldbrandgefahr im Blick
Enzkreis
Experten sehen den Mix aus Trockenschäden im Wald und längeren Hitzeperioden mit Sorge. Auch wenn das Risiko von Feuern steigt, ist deren großflächige Ausdehnung wie in Südeuropa eher unwahrscheinlich. Prävention ist dennoch wichtig – vor allem wegen des Faktors „Mensch“.
Auch in der Region flammen hin und wieder Waldbrände auf. Die Gefahr dürfte angesichts der Trockenschäden im Wald und längeren Hitzephasen eher größer werden. Symbolfoto: Archiv
Enzkreis. Wenn Andreas Roth im Fernsehen die Bilder der Waldbrände in Europa sieht, stellt er sich immer die Frage, „inwiefern mit solchen Szenarien künftig auch bei uns zu rechnen ist“. Und natürlich sei die Dimension der Waldbrände erschreckend. „Ich versuche, das Ganze auf die Verhältnisse bei uns herunterzubrechen“, sagt der erfahrene Waldexperte, der seit vielen Jahren das Forstamt im Enzkreis leitet. Drohen Feuer wie bei Bordeaux auch in der Region? „Es bleibt die Hoffnung, dass unsere gemischten Wälder, was die großflächige Ausbreitung von Bränden betrifft, etwas stabilisierter sind“, lautet die Antwort Roths.
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