Förster leistet Überzeugungsarbeit

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Pläne für Waldwipfelpfad lösen im Illinger Gemeinderat kritische Fragen aus

Illingen. Bürgermeister Harald Eiberger möchte die Gelegenheit beim Schopf ergreifen und in der Nähe des Waldspielplatzes einen Baumwipfelpfad bauen. Aber er muss noch Überzeugungsarbeit im Illinger Gemeinderat leisten.

Revierförster Rolf Esslinger im Illinger Kletterpark. Er könnte sich einen Waldwipfelpfad mit pädagogischem Ansatz als perfekte Ergänzung und einzigartiges Angebot vorstellen. Foto: Hansen

Revierförster Rolf Esslinger im Illinger Kletterpark. Er könnte sich einen Waldwipfelpfad mit pädagogischem Ansatz als perfekte Ergänzung und einzigartiges Angebot vorstellen. Foto: Hansen

Revierförster Rolf Esslinger war deshalb aus gutem Grund am Mittwoch zu den Etatberatungen gekommen. Er hat wohl die kritischen Fragen erwartet, nachdem Bürgermeister Harald Eiberger das Projekt vor Wochenfrist in seiner Haushaltsrede erwähnt hatte. „Beim Waldwipfelpfad steht nicht der Spaßfaktor im Vordergrund, sondern der umweltpädagogische Bildungsaspekt“, bemühte Esslinger den Begriff „Klassenzimmer in Baumwipfeln“ und erklärte, dass es nur im Rahmen von geführten Touren besucht werden könne. „Wir wollen keine breiten Wege durch die Baumwipfel zimmern“, verdeutlichte Esslinger zudem die Dimensionen. „Wir setzen stattdessen auf Plattformen und Sicherungstechnik aus dem Kletterpark.“ Ein solcher Baumwipfelpfad mit einem pädagogischen Ansatz sei bislang bundesweit einzigartig, betonte Esslinger.

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