Flugsportler fürchten Windräder
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Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler sieht gute Argumente gegen Standort bei Großglattbach
Mühlacker (pm). Nicht nur, aber auch in Mühlacker gibt es Widerstände gegen die Ausweisung eines potenziellen Standorts für Windkraftanlagen – und das aus einem besonderen Grund: Wie berichtet, befürchten die Mitglieder des Flugsportclubs am Hangenstein in Dürrmenz Einschränkungen für ihr Hobby. Die Fraktion der Freien Wähler im Gemeinderat hat sich deshalb mit Mitgliedern des Vereinsvorstandes getroffen, um die Frage eines möglichen Vorranggebiets für Windkraftanlagen am „Tiefenweg“, einem rund 22 Hektar großen Waldgebiet zwischen Lomersheim und Großglattbach, zu erörtern.
Start frei auf dem Hangenstein: Beim FSC Mühlacker befürchtet man, würden auf den Höhen bei Großglattbach tatsächlich Windanlagen gebaut, Probleme im Flugbetrieb.Archivfoto: Fotomoment
Laut einer Mitteilung habe FSC-Vorsitzender Jürgen Klemm ausgeführt, dass die Piloten der motorisierten Flugzeuge beim Schleppen der Segelflugzeuge generell darauf achteten, möglichst großen Abstand zu bewohnten Gebieten einzuhalten. Wenn sie bei Ostwind in Richtung Lomersheim starten müssten, habe der Verein deshalb als zu überfliegende Schneise den Wald zwischen Lomersheim und Großglattbach vorgesehen. Entstünden dort Windkraftanlagen, gab Klemm laut Mitteilung zu bedenken, müssten die Routen näher an die betroffenen Stadtteile verlegt werden. Dies wolle der Verein aber aus Lärmschutzgründen auch zukünftig vermeiden.
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