Flüchtlinge wollen Deutsch lernen

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Ehrenamtliche unterrichten in Ölbronn Asylbewerber aus Gambia – Rotary-Club Mühlacker-Enzkreis unterstützt das Engagement

Ehrenamtliche helfen Flüchtlingen aus Gambia, die im Gebiet In den Erlen in Ölbronn leben, mit Deutschunterricht, sich besser in ihrer neuen Heimat zurechtzufinden. Der Rotary-Club Mühlacker-Enzkreis unterstützt das Engagement mit einer Spende für Lehrbücher.

Asylbewerber aus Gambia lernen Deutsch und werden dabei vom Rotary-Club Mühlacker-Enzkreis unterstützt. Die Rotarier Jürgen Meeh (2. v. li.) und Dr. Michael Haack (5. v. li.) informieren sich vor Ort über den Unterricht, den Christa Drescher (vorne li.) und Heidi Kässer (vorne re.) geben. Pfarrer Jürgen Götze (re.) und Ulrich Noller (4. v. re.) sind die ersten Ansprechpartner für die Flüchtlinge aus dem westafrikanischen Staat. Foto: Goertz

Asylbewerber aus Gambia lernen Deutsch und werden dabei vom Rotary-Club Mühlacker-Enzkreis unterstützt. Die Rotarier Jürgen Meeh (2. v. li.) und Dr. Michael Haack (5. v. li.) informieren sich vor Ort über den Unterricht, den Christa Drescher (vorne li.) und Heidi Kässer (vorne re.) geben. Pfarrer Jürgen Götze (re.) und Ulrich Noller (4. v. re.) sind die ersten Ansprechpartner für die Flüchtlinge aus dem westafrikanischen Staat. Foto: Goertz

Ölbronn-Dürrn. Zwei- bis dreimal pro Woche treffen sich die Flüchtlinge mit ihren Lehrerinnen im Steinbeishaus, um die Grundlagen der deutschen Sprache zu lernen. „Einige fangen ganz bei null an“, berichtet Christa Drescher. „Sie hatten in ihrem Heimatland nie die Chance, eine Schule zu besuchen.“ Allerdings sprechen die Flüchtlinge aus Gambia recht gut Englisch, die Amts- und Verkehrssprache in ihrem Land. „So können wir uns im Unterricht verständigen“, erzählt Heidi Kässer. Leider seien die meisten Unterrichtsmaterialien, die sich eher an Grundschüler richten, nur bedingt geeignet. Da komme die 500-Euro-Spende des Rotary-Clubs gerade recht. Mit ihr könnten Lehrbücher angeschafft werden, die speziell auf die Bedürfnisse von Flüchtlingen zugeschnitten sind. „Unser Ziel ist es, dass die Menschen künftig über einen Wortschatz verfügen, mit dem sie sich beispielsweise beim Einkaufen einigermaßen verständigen können“, so Christa Drescher.

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