Flüchtlinge und Asylbewerber im Verein geschützt
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Sportbünde führen Haftpflicht- und Unfallversicherung ein
Karlsruhe/Stuttgart (pm). Sicherheit für Flüchtlinge, die in Vereinen Sport treiben wollen, soll eine Zusatzversicherung bieten, die von den drei Sportbünden in Baden-Württemberg geschaffen worden ist. Die Versicherung ist gültig für alle rund 11400 Mitgliedsvereine in den Sportbünden.
„Vereine leisten wichtige Arbeit, um mit Sport die Integration voranzubringen. Gerade der Sport bietet für Asylbewerber und Flüchtlinge durch seine niedrigen Eingangsschwellen ideale Voraussetzungen, um eine rasche Integration in unsere Gesellschaft zu realisieren“, sagt Klaus Tappeser, der Präsident des Württembergischen Landessportbundes (WLSB). „Insofern bietet dieses erweiterte Versicherungsangebot unseren Vereinen die Möglichkeit entsprechende Angebote zu schaffen.“. Der WLSB sowie Badischer Sportbund Nord und Badischer Sportbund Freiburg und (beide abgekürzt BSB) haben die Versicherung in Zusammenarbeit mit dem Landessportverband Baden-Württemberg (LSV), der ARAG-Sportversicherung und der Firma Himmelseher ins Leben gerufen. Der Unfall- und Haftpflichtschutz für Asylbewerber und Flüchtlinge, die an Sportangeboten in den Mitgliedsvereinen teilnehmen, wird durch einen Zusatzvertrag gewährleistet. Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Betreten der Sportstätte zum Zweck der aktiven Teilnahme und endet mit deren Verlassen, spätestens mit Beendigung des Sportangebots. Nicht versichert sind Asylbewerber und Flüchtlinge als Zuschauer/Besucher von Veranstaltungen.
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