Flexible Springer sollen Lücken stopfen
Lokales Online
Enzkreis-Kliniken begegnen Pflegenotstand mit einem neuen Personalmodell und wollen einen neuen Arbeitsmarkt erschließen
Die Türen der Enzkreis-Kliniken sollen künftig auch Pflegekräften offenstehen, die ihre Arbeitszeit flexibel gestalten wollen. Archivfoto: Huber
Mühlacker/Enzkreis. Die Ausgangssituation ist dramatisch: Wie Nusser schildert, müssten auch in den Enzkreis-Kliniken Pflegekräfte immer häufiger an ihren eigentlich freien Tagen einspringen und die Lücken schließen, die durch Krankheiten oder andere kurzfristige Ausfälle entstehen. „Wenn der Dienstplan plötzlich nicht mehr verlässlich ist und die Belastung steigt, sinkt nach einiger Zeit auch die Motivation und die Leistung der Pflegekräfte“, weiß Nusser. Rund 20000 Überstunden würden abteilungsübergreifend alle Mitarbeiter der Enzkreis-Kliniken, die rund 480 Vollzeitstellen hat, von denen knapp 190 der Krankenpflege zugeordnet seien, vor sich herschieben, wobei hier aber auch „Altlasten“ in die Rechnung einfließen, etwa wenn Überstunden mit in die Elternzeit genommen worden sind.
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