Finanzen: Sternenfels erholt sich langsam

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Bürgermeister Werner Weber warnt vor „Husten“ der Betriebe

Sternenfels. Die Finanzen der Gemeinde Sternenfels scheinen sich allmählich wieder zu stabilisieren. Das zumindest geht aus der Jahresrechnung für 2016 hervor, die Bürgermeister Werner Weber dem Gemeinderat in seiner Sitzung an diesem Dienstag vorgestellt hat. „Die Verschuldung wurde erheblich reduziert“, berichtete er. Während sie ein Jahr vorher noch bei knapp 4,5 Millionen gelegen habe, sei sie nun auf rund 2,3 Millionen geschrumpft. Die Verbesserung sei an der Pro-Kopf-Verschuldung abzulesen: Sie wurde im Vorjahr mit 1626 Euro beziffert und hat sich auf 837 nahezu halbiert. Trotzdem liege Sternenfels damit noch immer 181 Prozent über dem landesweiten Schnitt der Kommunen in der gleichen Größenklasse.

Positiv wertete Weber, dass die allgemeine Rücklage der Gemeinde gestiegen sei. Während sie zuvor noch an der gesetzlichen Mindestmarke von rund 127000 Euro gekratzt habe, sei sie inzwischen auf knapp 440000 Euro angewachsen. Damit allerdings künftig Investitionen ohne Darlehen getätigt werden könnten, sei eine weitere Aufstockung nötig. Hauptgrund für die positive Entwicklung seien die deutlich höher als geplant ausgefallenen Gewerbesteuereinnahmen, so der Rathauschef. Ursprünglich wurde damit gerechnet, dass die Abgabe der Unternehmen 800000 Euro in die Gemeindekasse spülen werde. Dieser Ansatz wurde mit knapp 1,68 Millionen um über das Doppelte übertroffen.

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