Feuerwehrchef: „Das sind Welten“
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Abläufe sollen sich in der neuen Feuerwache am Senderhang deutlich verbessern. Ausstattung der Räume steht jetzt im Mittelpunkt. Stadtverwaltung rechnet nicht mit weiteren teuren Überraschungen. Zeitpunkt der Inbetriebnahme ist nach wie vor offen.
Mühlacker. Was die neue Feuerwache am Senderhang betrifft, die zwischenzeitlich vor allem mit Verteuerungen und vermeintlichen Planungsfehlern für Schlagzeilen sorgte, gibt es zwei gute Nachrichten: Zum einen strebt der Neubau seiner Vollendung entgegen, zum anderen bleibt es nach derzeitigem Stand bei den zuletzt veranschlagten 12,4 Millionen Euro. Man rechne, sagten bei einem Ortstermin am Mittwoch die Vertreter der Stadtverwaltung, nicht mit weiteren Überraschungen.
OB Frank Schneider (li.) und Feuerwehrchef Matthias Donath an der neuen Wache, die mit einer rückwärtigen Rampe für Anlieferungen, einer riesigen Fahrzeughalle und langen Fluren aufwartet.
An denen mangelte es bislang nicht, wenngleich, wie Oberbürgermeister Frank Schneider anmerkte, im Verhältnis zur Größe des Objekts gesehen die Probleme mit Feuerwehr-Neubauten in anderen Gemeinden – beispielhaft nannte er Straubenhardt – noch größer seien. Tatsächlich offenbart das Domizil am Senderhang, das sich um volle vier Millionen Euro verteuert hat, bei einem Rundgang seine räumlichen und logistischen Möglichkeiten, die aus Sicht der Feuerwehr einen Quantensprung bedeuten. „Das sind Welten. Das ist im Vergleich zu heute eine Verbesserung um mehrere Hundert Prozent“, sagt Feuerwehrchef Matthias Donath, der zum 1. Januar vom ehrenamtlichen Interimskommandanten zum hauptberuflichen Leitenden Hauptbrandmeister aufrücken wird.
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