Fettbrand löst Großeinsatz aus

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Hausbewohner vergisst Topf auf dem Herd – Vier Menschen müssen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus

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Über 50 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Vorsichtshalber werden auch Einsatzkräfte aus Mühlacker mit ihrer Rettungsleiter alarmiert. Foto: Recken

Niefern-Öschelbronn. Einen Topf mit Speiseöl hatte ein 29-Jähriger am Mittwochabend auf dem eingeschalteten Herd in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Im Enzfeld in Niefern-Vorort vergessen und so einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst, nachdem das Öl sich so erhitzt hatte, dass es Brand geraten war. Wie Michael Szobries, Einsatzleiter der Feuerwehr Niefern-Öschelbronn, berichtet, sei in der ersten Alarmierung gegen 21 Uhr die Rede von einer Verpuffung und offenen Flammen in dem Mehrfamilienhaus die Rede gewesen, womöglich seien Menschenleben in Gefahr. Deshalb wurde zur Unterstützung auch gleich die Feuerwehr Mühlacker mit ihrer Drehleiter und die Feuerwehr Kieselbronn alarmiert.Die Flammen, die eine Dunstabzugshaube und einen Teil der Kücheneinrichtung zerstört hatten, hatte die Feuerwehr schnell unter Kontrolle. Allerdings mussten der 29-Jährige, der den Topf auf dem Herd vergessen hatte, ein weiterer Bewohner des Hauses und eine schwangere Frau mit ihrem dreijährigen Kind ins Krankenhaus gebracht werden. Bei ihnen bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Während die Frau, das Kind und der Verursacher des Brands die Klinik schnell wieder verlassen konnten, musste der vierte Hausbewohner etwas länger im Krankenhaus bleiben.Der Sachschaden durch das Feuer hält sich in Grenzen. Laut Einsatzleiter Michael Szobries muss nur die betroffene Wohnung von Rußablagerungen gereinigt werden. Außerdem sei ein Teil der Kücheneinrichtung zerstört. Nachdem die Feuerwehr das Treppenhaus gelüftet hatte, konnten die anderen Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Ein Gebäudeschaden ist nach ersten Mitteilungen der Polizei nicht entstanden.Insgesamt waren über 50 Rettungskräfte vor Ort. Neben den Feuerwehrleuten aus Niefern-Öschelbronn, Mühlacker und Kieselbronn war auch die Kreisbereitschaftsleitung der Roten Kreuzes, der Leiter des Rettungsdienstes und mehrere Rettungswagenbesatzungen im Einsatz.

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