Faustballer erleben ein Wechselbad der Gefühle

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In der 1. Bundesliga Süd gewinnt der TV Hohenklingen ein nervenaufreibendes Spiel gegen Stammheim, dann folgt eine Pleite

Knittlingen. Einen erneuten Faustball-Krimi präsentierten die Akteure des Bundesligisten TV Hohenklingen ihren rund 150 Besuchern am Samstagabend in der Knittlinger Sporthalle. Beim letztlich noch sicheren 5:3-Sieg (11:6, 11:4, 11:7, 11:13, 9:11, 11:7 und 11:9) über den in der Liga bisher noch erfolglosen TV Stammheim machte man es allerdings nicht ganz so spannend wie in der Vorwoche, als erst die Verlängerung im neunten Satz die Erlösung brachte. Dieses Mal beließen es die Fauststädter bei acht Sätzen.

Faustballer erleben ein Wechselbad der Gefühle

TVH-Angreifer Michael Krauß (re.) punktet nicht nur mit Schmetterbällen und Aufschlägen, sondern auch mit erfolgreichen Blocks, hier gegen Schlagmann Max Gayer vom TV Stammheim. Foto: Haller

Dabei schien nach einer halben Stunde alles nach Plan zu laufen, denn zu diesem Zeitpunkt führten die furios beginnenden Gastgeber im Kellerduell souverän mit 3:0 Sätzen. Etliche Zuschauer waren während der ersten Pause zuversichtlich, dass die Sache um 20 Uhr durch ist. Und auch TVH-Faustballchef Bernd Wenzdorfer sah sein Team auf dem gewünschten Kurs. Vor dem Spiel hatte er gesagt: „Wir sollten unbedingt ohne Satzverlust gewinnen, das kann in der Endabrechnung wichtig sein.“ Doch weit gefehlt, die Stammheimer hatten sich jetzt auf den zuvor fast fehlerlos agierenden TV Hohenklingen eingestellt und kamen immer besser in die Partie.

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