Fast jeder Vierte geht nicht zum Zahnarzt

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Enzkreis/Pforzheim (pm). Die Reduktion von Karies ist ein weltweit erklärtes Gesundheitsziel, das sich über konsequente Zahnpflege und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erreichen lässt. Allerdings geht nicht jeder einmal jährlich zum Zahnarzt, zudem gibt es regionale Unterschiede, das meldet die Barmer GEK anlässlich des Tages der Zahngesundheit am 25. September. Die Krankenkasse hat für die Erhebung die Daten von 8,6 Millionen Versicherten ausgewertet.

Gehen alle Baden-Württemberger wenigstens einmal jährlich zum Zahnarzt? „Nein, definitiv nicht“, so Timo Fahrer, Regionalgeschäftsführer der Barmer GEK Pforzheim. 72,3 Prozent der dort Versicherten aus dem Enzkreis seien im vergangenen Jahr zum Zahnarzt gegangen, ein Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Fahrer: „Das heißt aber auch, dass fast jeder Vierte aus dem Enzkreis nicht beim Zahnarzt war.“ Vergleiche man alle 44 baden-württembergischen Stadt- und Landkreise, dann reiche die Spanne bei der zahnärztlichen Inanspruchnahme von über 75 Prozent im Landkreis Ravensburg bis 67,7 Prozent in Mannheim. Laut Barmer GEK gebe es eine Vielzahl von Einflüssen, die eine Rolle spielen könnten, etwa Faktoren wie Alter, Geschlecht, Bildung und Einkommen. „Im eigenen Interesse sollte aber jeder einmal jährlich zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen und nicht erst dann, wenn Beschwerden auftreten“, so Fahrer. Schwankungen gebe es auch bei den durchschnittlichen Ausgaben der Barmer GEK für die zahnärztliche Behandlung. Diese liegen im Enzkreis bei gut 147 Euro, was vergleichsweise wenig sei.

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