„Fans“ des SV Sandhausen stehen vor Gericht

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Trio muss sich wegen eines Angriffs auf Polizeibeamte verantworten

Pforzheim (pm). Wegen „Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ stehen heute drei Männer im Alter von 23, 29 und 30 Jahren in Pforzheim vor Gericht. Ihnen wird zur Last gelegt, nach dem Fußballspiel zwischen dem 1. CfR Pforzheim 1896 und dem SV Sandhausen am Abend des 2. Oktober Polizeibeamte attackiert zu haben. Nach der Partie seien die Fans der beiden Vereine am Pforzheimer Hauptbahnhof durch die Einsatzkräfte der Polizei strikt getrennt worden, da es zwischen ihnen bereits im Vorfeld der Begegnung zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen war. „Als einer der Anhänger des SV Sandhausen über die Gleise rannte, um die an den Treppenaufgängen aufgestellten Personenketten zu umgehen, wurde er von einem Polizeibeamten gestellt und vorläufig festgenommen“, berichtet die Staatsanwaltschaft Pforzheim. Daraufhin seien die drei Angeklagten zusammen mit zwei weiteren Personen über die Gleise gelaufen, um den Festgenommenen zu befreien. „Obwohl weitere Beamte hinzukamen, um den Angriff auf ihren Kollegen abzuwehren, konnte sich der Festgenommene losreißen und in der Gruppe untertauchen“, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Die Angeklagten hätten sich mit Gewalt gegen die Polizisten gewehrt, die das Trio wieder zurück auf den anderen Bahnsteig habe bringen wollen.

Auch am vergangenen Samstag kam es in der Region im Zusammenhang mit Fußballfans wieder zu Krawall. An der Tank- und Rastanlage Pforzheim-Ost gerieten nach einem Spiel zwischen dem VfB Stuttgart II und der Alemannia Aachen zwei rivalisierende Fangruppierungen der Alemannia aneinander. Dabei entstand nach Angaben der Pforzheimer Polizei an einem Auto ein Sachschaden in Höhe von rund 1500 Euro. Verletzt worden sei durch die Randale jedoch niemand.

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