Familienbrauerei investiert in der Krise

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Adler-Bräu in Wiernsheim nimmt eine neue Abfüllanlage in Betrieb. Bürgermeister und Bierkönigin machen ihre Aufwartung. Absatz beim Flaschenbier ist spürbar gestiegen, während ohne Feste die Nachfrage nach Fassbier deutlich gelitten hat.

Wiernsheim. Innovativ zu sein, und das auch und gerade in Corona-Zeiten – diesen Anspruch erfüllt die Wiernsheimer Adler-Brauerei. Der Familienbetrieb hat in den vergangenen Monaten viel Geld in die Hand genommen, um sich beim Vertrieb von Flaschenbieren neu aufzustellen, und eine neue Abfüllanlage installiert.

Familienbrauerei investiert in der Krise

„Mit dem Lockdown im März/April, als Gaststätten schließen mussten und Vereinsfeste untersagt wurden, war unser Fassbierabsatz auf null gesunken“, berichtet Robert Volk, Chef der Kleinbrauerei in Wiernsheim. Für Flaschenbier sei die Nachfrage indes nicht eingebrochen; im Gegenteil, die Nachfrage sei derart enorm gewesen, dass der Betrieb auf der alten Anlage mit dem Abfüllen nicht mehr nachgekommen sei. Im Familienrat habe man daher beratschlagt, wie die Zukunft kurz- und mittelfristig gemeistert werden könnte, so Volk auf Nachfrage. Alle Überlegungen seien auf eine leistungsfähigere Abfüllanlage hinausgelaufen – in Kombination mit einer eigenen Flaschenwaschmaschine. Dort könnten jetzt stündlich bis zu 3000 Flaschen gereinigt und mit den diversen Adler-Bierspezialitäten im Halbliter- beziehungsweise 0,33er-Format über eine Leitung direkt vom Tankkeller befüllt werden. Integriert in die Anlagenstraße sei auch die Etikettierung der Flaschen sowie der Verschluss durch Kronkorken.

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