Falscher Meister fliegt auf und wird bestraft
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Die Handwerkskammer verfolgt den Missbrauch von Titeln konsequent.
Enzkreis/Maulbronn (pm/md). Das Amtsgericht Maulbronn hat wegen zweifacher Urkundenfälschung einen rechtskräftigen Strafbefehl gegen einen Mann erlassen, der in einem metallverarbeitenden Betrieb im Enzkreis als ungelernte Arbeitskraft angestellt worden war. Das teilt die Handwerkskammer Karlsruhe in einer Pressemitteilung mit.
Im Rahmen einer Unternehmensumstrukturierung legte der Angeklagte gegenüber der Personalabteilung zunächst einen Gesellenbrief und wenige Tage danach einen Meisterbrief im Kfz-Handwerk vor. Der Meisterbrief war mit dem Siegel der Handwerkskammer Karlsruhe versehen. Nachdem das Unternehmen Verdacht geschöpft und sich bei der Kammer nach der Echtheit der Urkunden erkundigt hatte, flog der Schwindel auf. Die Handwerkskammer erstattete Anzeige. Walter Bantleon, Leiter der Rechtsberatung der Kammer: „Leider tauchen immer wieder gefälschte Zeugnisse auf, mit deren Hilfe versucht wird, Qualifikationen oder Berufsabschlüsse vorzutäuschen. Bei Kenntnis handeln wir hier konsequent.“
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