Fahrraddieb leidet unter Geldnot
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Rumäne verliert Job bei Müller-Fleisch und klaut Pedelecs – Haftstrafe wird zur Bewährung ausgesetzt
Pforzheim. Akute Geldnot hat einen 33-jährigen Rumänen geplagt. Also hat er sich ab Ende August 2019 mit einem Fahrradhandel eine neue Einnahmequelle verschafft. Allerdings war die Art seiner Warenbeschaffung nicht ganz legal, was ihm mehrere Monate Untersuchungshaft und am Montag einen Prozess vor dem Amtsgericht Pforzheim bescherte.
Die Staatsanwaltschaft warf ihm gewerbsmäßigen Diebstahl in neun Fällen vor. Allein zwischen dem 26. und 29. August hat er bei fünf Einbrüchen aus Kellern und Tiefgaragen in Pforzheim mehrere Pedelecs und teure Mountainbikes gestohlen. Die meisten Räder hatten einen Neuwert zwischen 3000 und 4000 Euro. Dass sie mit Schlössern gesichert waren, stellte den Angeklagten vor keine größeren Probleme. Zwischen Ende September und dem 30. Oktober stahl er noch zwei weitere Pedelecs aus einer Tiefgarage und einem Fahrradkeller. Außerdem knackte er die Schlösser von zwei Rädern am Theaterplatz und vor dem Helios Klinikum, ehe die Kriminalpolizei seinem bunten Treiben ein Ende bereitete.
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