Fahrradclub beklagt: Radler sei bedroht worden

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ADFC schildert Fall vom Wochenende auf der Huchenfelder Straße in Pforzheim und fordert einen besseren Schutz von Radfahrern.

Pforzheim-Huchenfeld (pm). Nach einem Zwischenfall am vergangenen Sonntag auf der Huchenfelder Straße in Pforzheim berichtet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) von einer neuen Eskalationsstufe im Konflikt mit Autofahrern und appelliert an die Stadt und das Regierungspräsidium, sich für mehr Sicherheit auf der Strecke einzusetzen.

Die „Grenzüberschreitungen“, ließ der ADFC in einer Mitteilung verlauten, hätten mit dem Vorfall vom Sonntag eine neue Qualität erreicht, weshalb sich der Club veranlasst sehe, das Verhalten der betreffenden Autofahrer ausdrücklich zu verurteilen und zur „Deeskalation der Gewalt“ aufzurufen. Den Sachverhalt schildert der ADFC wie folgt: Zwei Autofahrer, die von den Platzverhältnissen her auch hätten überholen können, hätten auf der besagten Strecke zunächst mitten auf der Landstraße angehalten; offenbar, weil sie einen Radler als Hindernis empfunden hätten. Sie hätten den betroffenen Radfahrer dann ohne Einhaltung des Mindestabstands überholt und gemeinsam mit einem weiteren Fahrzeuginsassen an der Einfahrt zu einem Waldweg auf ihn gewartet. Dort hätten sie ihn aufgefordert, rechts anzuhalten, und als das nicht geschehen sei, hätten sie sich dem Radfahrer in den Weg gestellt, so dass ihm trotz durchgezogener Linie im Kurvenbereich nur die Möglichkeit geblieben sei, auf den linken Fahrstreifen auszuweichen. Einer der drei Männer habe ihm Schläge angedroht. Die Sache, heißt es beim ADFC, sei „natürlich“ zur Anzeige gebracht worden.

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