Ex-Führungskräfte auf der Anklagebank

Stuttgart

Am Landgericht wird erneut der Klinikum-Skandal aufgearbeitet. Wussten tatsächlich alle alles, wie ein Verurteilter behauptet?

Eine Momentaufnahme von historischer Tragweite: Im Juli 2013 landeten die ersten libyschen Kriegsversehrten in Stuttgart. Danach nahmen Chaos und Unheil ihren Lauf.

Eine Momentaufnahme von historischer Tragweite: Im Juli 2013 landeten die ersten libyschen Kriegsversehrten in Stuttgart. Danach nahmen Chaos und Unheil ihren Lauf.

(Foto: Lg/Achim Zweygarth)

Stuttgart - Vom kommenden Mittwoch an wird es ernst für drei ehemalige Führungskräfte des Klinikums Stuttgart und den früheren Stuttgarter Krankenhausbürgermeister. Ex-Geschäftsführer Ralf-Michael Schmitz (64) sowie die ehemaligen Ärztlichen Direktoren Claude Krier (77) und Jürgen Graf (56) sowie der Ex-Beigeordnete Werner Wölfle (72) müssen sich vor der 20. Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts wegen (teils versuchten) Betruges und der Untreue im Zusammenhang mit dem zwischen 2013 und 2016 relevanten „Klinikum-Skandal“ verantworten. Sie waren die Vorgesetzten von bisher bereits verurteilten ehemaligen Mitarbeitern. Keinem der nicht vorbestraften Angeklagten wird vorgeworfen, sich im Rahmen der Geschäfte mit Partnern aus den Golfstaaten persönlich bereichert zu haben. Dafür wurden andere verurteilt.

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