Es schnaubt, es funkt, es blinkt
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Mühlacker. Eigentlich ist Michael Frickenschmidt Spediteur in Osnabrück, doch mit Vorliebe transportiert er in seinem 23 Meter langen Spezial-Gigaliner eine ganz besondere Fracht: die größte transportable Modelleisenbahnanlage Deutschlands. Elf Meter lang, zwei Meter breit und bestückt mit 16 Personen- und Güterzügen der Spurbreite H0, die auf 130 Meter Schienen an 40 Signalen vorbei und über 27 Weichen durch eine spannende Fantasielandschaft rollen – mit 3500 Figuren, 4500 Bäumen und mehr als 500 Autos. Mit Städten und Dörfern, mit Hafen und Rummelplatz, mit einer Seilbahn auf den Schauinsland, mit Wind- und Wassermühle und mit 900 Leuchten und Lämpchen, die bei Nacht die Szenerie beleuchten.
Wunderwelt im Maßstab 1:87: Deutschlands größte transportable Modellbahnanlage macht für fünf Tage Station in Mühlacker.
Die Anlage lebt vom Detail – und von der Passion ihres Schöpfers, der schon als Sechsjähriger von Vater und Bruder infiziert wurde und längst auch Frau Ramona mit dem Modellbahnvirus angesteckt hat. Für technische Daten und nüchterne Fakten verweist Michael Frickenschmidt, inzwischen gestandene 59 und kein bisschen weniger enthusiastisch, auf das Infomaterial, stellt seine Wunderwelt lieber anhand von kleinen Geschichten vor, die sich rund um das Gleisbett abspielen: „Das hier ist der Essener Eisenbahnfan Norbert, der sich beim Fotografieren zu nah an die Schienen wagt und Ärger mit der Bahnpolizei bekommt.“ Norbert, den es auch in Lebensgröße gibt, knipst als Miniaturfigur natürlich mit funktionierendem Blitzlicht.
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