Es kann jeden treffen
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Zum Leserbrief „Selbst entscheiden“ vom 24. Juli:
Während die meisten von uns froh wären, wenn es endlich eine funktionierende Impfung gegen diese furchtbare Seuche gäbe, haben andere nichts Besseres zu tun, als wegen einer angeblichen Impfpflicht zu jammern und gar zu demonstrieren. Dabei kommt auch das Masern-Thema wieder aufs Tapet. Ich selbst hatte als Kind die Masern und hätte auf diese Erfahrung gerne verzichtet. Ich musste tagelang mit hohem Fieber in einem abgedunkelten Raum liegen, der Kinderarzt kam ins Haus, und meine Eltern machten sich Sorgen, denn damals wusste noch jeder um die Gefährlichkeit der Masern und anderer Kinderkrankheiten wie Scharlach und Diphterie. An solchen Krankheiten sind früher in manchen Familien gleich mehrere Kinder gestorben. Später in der Schule erhielt unsere ganze Klasse eine Schluckimpfung gegen Kinderlähmung. Niemand hat protestiert, denn unsere junge Deutschlehrerin hatte ein gelähmtes Bein von eben dieser Krankheit. Im Erwachsenenalter bekam ich Keuchhusten und hätte auch auf diese Erfahrung gerne verzichtet. Ich glaube, so denken auch alle Menschen, die schwer an Covid-19 erkrankt sind oder waren oder deren Angehörige es sind oder waren.
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