„Es gab ein paar Startschwierigkeiten“

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Verkehrsverbund äußert sich zur Kritik am Busverkehr auf den Linien 700 und 702 – Streckenöffnung verspricht Besserung

Sternenfels-Diefenbach. „Wer auf dem Land lebt, hat keine großen Ansprüche an den öffentlichen Nahverkehr, aber die Erlebnisse und Erfahrungen der letzten Wochen lassen an dessen Zuverlässigkeit und Sicherheit mehr als zweifeln“, heißt es in einem Schreiben eines Diefenbachers, das unter anderem an den Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) gerichtet ist und unserer Zeitung vorliegt. Darin kritisiert der Bürger, dass junge Diefenbacher, die die Sternenfelser Grundschule besuchten, wegen verspäteter Busse häufig unpünktlich in den Unterricht kämen. Teilweise komme der Bus überhaupt nicht. „Kleine Kinder warten verunsichert und müssen dann von den Eltern zur Schule gebracht werden.“

Vor rund anderthalb Wochen übernahm, wie berichtet, die Firma Engel die Linien 700 und 702 zwischen Mühlacker, Maulbronn, Knittlingen, Bretten, Sternenfels und Oberderdingen/Flehingen vom bisherigen, staatlichen Betreiber Südwestbus. Gleichzeitig wurden die Fahrtzeiten enger getaktet mit dem Ziel des Verkehrsverbunds Pforzheim-Enzkreis (VPE), die Situation zu verbessern. „Es gab bei der Umstellung aber leider ein paar Startschwierigkeiten“, richtet Matthias Gruber, Planungsleiter des VPE, entschuldigende Worte an alle Schüler und Pendler, die zuletzt unter Verspätungen oder Ausfällen gelitten haben. Einige Probleme seien bereits behoben worden, sowohl Vertreter des Verbunds als auch des Landratsamts seien „ein paarmal“ vor Ort gewesen, um die Situation zu überprüfen. „Leider läuft nach wie vor noch nicht alles rund.“

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