Erster Podestplatz bei Weltranglisten-Turnier

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Roxana Nothaft scheitert bei German Open erst im Finalkampf – Auch Tamara Nothaft scheidet gegen späterer Siegerin aus

Hamburg (pm). Roxana Nothaft aus Mühlacker hat bei den German Open in Hamburg ihre erste Top-Platzierung bei einem Taekwondo-Weltranglistenturnurnier erreicht. Ihr früherer Trainer Norbert Sievers absolvierte dort zugleich seinen ersten Einsatz als „Welt-Kampfrichter“. Tamara Nothaft musste sich bereits im Erstrundenkampf der späteren Siegerin Antonija Zeravica aus Kroatien nach Verlängerung geschlagen geben.

Trio aus Mühlacker auf großer Bühne: Während Tamara (li.) und Roxana Nothaft um Weltranglisten-Punkte kämpfen, fungiert ihr früherer Trainer Norbert Sievers erstmals als Kampfrichter auf internationaler Ebene. Foto: privat

Trio aus Mühlacker auf großer Bühne: Während Tamara (li.) und Roxana Nothaft um Weltranglisten-Punkte kämpfen, fungiert ihr früherer Trainer Norbert Sievers erstmals als Kampfrichter auf internationaler Ebene. Foto: privat

Wegen der geänderten Regeln zur Olympia-Qualifikation und der damit verbundenen Bedeutung von Weltranglisten-Turnieren hatten Sportler aus 58 Nationen rund um den Globus gemeldet. Aufgrund einer Verlegung der Europameisterschaften nahmen aber etliche Sportler aus Europa nicht teil, um ihre Chancen bei den kontinentalen Titelkämpfen in zwei Wochen nicht zu schmälern. Von den gemeldeten 31 Teilnehmern traten in Roxana Nothafts Klasse bis 53 Kilogramm letztendlich nur 19 an. Mit Patrycja Rogozinska (Polen), der Vize-Europameisterin der Jugend bis 49 Kilogramm hatte die 19-Jährige aus Mühlacker einige Mühe und siegte nur knapp mit 3:2. Ihrer Zweitrundengegnerin Christina Schönegger (Österreich) war Nothaft 2010 und 2012 beim Park Pokal in Stuttgart unterlegen. Diesmal aber fand sie ein Rezept gegen die Nummer 83 der Weltrangliste und zog durch ein 7:4 ins Halbfinale ein, wo sie trotz einer leichten Erkältung auch Gabriela Toledo (Brasilien) sicher mit 8:4. Im Finale war dann Endstation gegen die deutlich größere Radwa Reda aus Ägypten, die geschickt ihre Reichweiten-Vorteile nutzte. Roxana Nothaft musste sich schlussendlich deutlich beugen, machte aber in der Weltrangliste mehr als 100 Plätze gut. Bei den Europameisterschaften in Baku (Aserbaidschan) wird sie sich mit rund 30 Gegnerinnen messen. Bereits am Dienstag geht es mit dem nächsten Kaderlehrgang weiter, bevor dann die Anreise zu den Titelkämpfen ansteht.

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