Erster Ansturm

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Pforzheim (ram). Heerscharen von Menschen haben sich zur Eröffnung des Möbelzentrums Pforzheim eingefunden. Nach einer Bauzeit von rund zehn Monaten hat Ekkehard Haase das neue Haus mit einer Verkaufsfläche von 27000 Quadratmetern am Donnerstagvormittag erstmals für Kunden und Interessierte geöffnet (wir berichteten). Mit Sonderangeboten und bis 22 Uhr verlängerten Öffnungszeiten will Familie Haase, die mit der Firma XXXLutz kooperiert, am ersten Wochenende möglichst viele Leute in den Pforzheimer Norden locken. Um für den erwarteten Eröffnungsansturm auch in puncto Parkplätzen – selbst verfügt das Möbelzentrum über 450 Stück – gerüstet zu sein, genügten zwei Anrufe bei einem benachbarten Online-Versandhaus. Das verriet Oberbürgermeister Gert Hager bei einer Vorabpräsentation mit geladenen Gästen am Mittwoch.

Erster Ansturm

Erster Ansturm

Die Kooperation zwischen dem Familienunternehmen unter Leitung von Ekkehard Haase und dem Möbelriesen XXXLutz gilt als einmalig. Haase ist der einzige Geschäftsführer des Unternehmens, könne sich aber bei allen Themen mit XXXLutz beraten, wie sein Sohn, Vertriebsleiter Sebastian Haase erläuterte. Die Größe des neuen Möbelzentrums erlaubt dem Unternehmen, unter anderem mehr Marken und Stilrichtungen zu zeigen. „Neu ist beispielsweise der Bereich ,American Style‘“, so Sebastian Haase. Indes sind die Tage des Möbelzentrums Birkenfeld gezählt, die Abwicklung laufe. Das Lager im Brötzinger Tal diene nun als Auslieferungslager. Im Möbelzentrum Pforzheim arbeiten rund 200 Angestellte. Rund 130 von ihnen waren auch davor schon für Familie Haase tätig. Die Planungen für die Erweiterung, die letztendlich nahe der Autobahnausfahrt Pforzheim-Nord realisiert werden konnten, haben zehn Jahre gedauert. Das sei „eine harte, eine schöne und eine bewegte Zeit, die auch immer mit einem gewissen Risiko behaftet war“ gewesen. Seit Donnerstagmorgen schreibt Familie Haase am nächsten Kapitel ihrer Unternehmensgeschichte. Dabei will Ekkehard Haase weiterhin auf sein Erfolgsgeheimnis vertrauen: „Man muss wissen, wo man herkommt und ehrlich bleiben, dann geht alles gut.“

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