Erste Schritte auf Weg zur Gemeinschaftsschule

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Wiernsheimer Gemeinderat fasst Grundsatzbeschluss – Mönsheim mit im Boot – Wurmberger Entscheidung steht noch aus

Wiernsheim. Die Gemeinde Wiernsheim ist beim Thema Gemeinschaftsschule einen Schritt weiter. Am Mittwoch fasste der Gemeinderat einstimmig den Beschluss, eine Gemeinschaftsschule ab dem Schuljahr 2014/2015 in die Wege zu leiten. Dabei will Wiernsheim mit Mönsheim kooperieren. Eine positive Absichtserklärung für den neuen Schultyp hat bereits der Gemeinderat Mönsheim abgegeben, vom Wurmberger Gemeinderat steht dieser Beschluss noch aus.

Im Vorfeld der Gemeinderatsentscheidung in Wiernsheim hat sich eine Arbeitsgruppe „Schulentwicklung“ an der Grund- und Werkrealschule Heckengäu mit Elternvertretern, Lehrern, Schulleitung, Fachbehörden und sachkundigen Bürgern mehrmals getroffen und Ziele erarbeitet. Angedacht ist eine Gemeinschaftsschule an zwei Standorten (Wiernsheim und Mönsheim) bis zur Klasse 10. Schulleiterin Monika Becker: „Die Werkrealschule in ihrer heutigen Form hat keine Zukunft mehr.“ Das Motto der neuen Gemeinschaftsschule, sollte sie vom Kultusministerium genehmigt werden, sollte lauten: „Kinder stark machen für die Zukunft.“ An der Gemeinschaftsschule, so erläuterte Becker sollten Hauptschulabschlüsse in der neunten und zehnten Klasse möglich sein sowie ein mittlerer Bildungsabschluss in der zehnten Klasse. Kinder und Jugendliche hätten durchaus die Möglichkeit, von der Gemeinschaftsschule in andere Schultypen zu wechseln. Nach den Vorgaben des Landes müssen Gemeinschaftsschulen Schülerzahlen für eine stabile Zweizügigkeit nachweisen, so Becker. Dies sei für die Heckengäuschule mit der Außenstelle Mönsheim gegeben.

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