Ernst, aber nicht hoffnungslos
Lokales Online
Die Finanzlage in Ölbronn-Dürrn ist angespannt. Für Investitionen braucht es künftig Darlehen.
Ölbronn-Dürrn. Nach vier Beratungsrunden hat der Ölbronn-Dürrner Gemeinderat am Donnerstag den Haushaltsplan für das Jahr 2020 einstimmig beschlossen. Der Etat weist Erträge von rund 6,8 Millionen Euro und Aufwendungen von circa 8,4 Millionen Euro aus und schließt mit einem Fehlbetrag von 1,6 Millionen Euro ab. Der Fehlbetrag resultiert im Wesentlichen aus den um 800000 Euro geringeren Gewerbesteuererträgen und der hohen Umlagebelastung. Für Investitionen sind 503600 Euro nötig. Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen. Der Schuldenstand beläuft sich zum Jahresende auf voraussichtlich 596693 Euro, das entspricht 172,90 Euro pro Einwohner. Der Stand der liquiden Mittel sinkt auf 744880 Euro.
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