„Enkeltauglich entscheiden und handeln“

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Enzkreis bekennt sich offiziell zu den Zielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen – Landrat unterzeichnet Verpflichtungserklärung

Enzkreis. Eigentlich darf ja der Enzkreis für sich in Anspruch nehmen, in Sachen Nachhaltigkeit vorbildlich zu agieren. Die zweifache Auszeichnung mit dem European Energy Award in Gold ist ein Beleg dafür. Doch sich zufrieden zurückzulehnen, das ist nicht das Ding von Landrat Karl Röckinger und seinem Führungsteam.

Deshalb bekennt sich der Enzkreis offiziell zu den Zielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, „damit auch unsere Enkel noch eine Lebensgrundlage haben werden“, so der Landrat. Am Mittwoch unterzeichnete er für den Landkreis als erstem im Südwesten die entsprechende Verpflichtungserklärung gegenüber dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas. Noch stärker als bisher wolle man sein Handeln danach ausrichten, dass wirtschaftlicher Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und den ökologischen Grenzen der Erde steht, also „enkeltauglich entscheiden und handeln“, so Röckinger. Dieser Zukunftsvertrag der Weltgemeinschaft“ gelte für alle Staaten, gleich ob Industrienationen, Schwellen- oder Entwicklungsländer. Die UN-Agenda-Ziele seien Kompass für alle Politikfelder, Grundlage allen Handelns. Niemand dürfe sich ausnehmen, jeder sei aufgefordert, seinen Beitrag zu leisten.

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