Emotionsgeladene Werbung um Stimmen

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Mit dem Vaihinger Bürgerentscheid soll die Änderung des Bebauungsplanes Köpfwiesen verhindert werden

Vaihingen. Die Stadt unterm Kaltenstein erlebt am Sonntag, 18. März, ihren zweiten Bürgerentscheid. 2009 ging es um die Frage, ob auf den ehemaligen Gleisen der Nebenbahnstrecke ein Radweg gebaut werden soll. Damals gab es keine Mehrheit für die Radweganhänger. Jetzt ist die vom Gemeinderat vorgesehene Bebauungsplanänderung für das Köpfwiesenareal am Rande der Altstadt ein mit vielen Emotionen beladenes Thema. Das Werben um Stimmen hat die Dimension eines Wahlkampfes angenommen. Die Stadt hängt voller gelber und blauer Plakate, wobei die der Ja-Sager dominieren. Wöchentlich gibt es neue Flyer in den Briefkästen; in Leserbriefen und in den sozialen Netzwerken geht es heftig zur Sache.

Emotionsgeladene Werbung um Stimmen

Um dieses Gebäude und angrenzende Gärten geht es beim Bürgerentscheid am Sonntag. Für einen Neubau sollen rund 1700 Quadratmeter Gärten überbaut werden. Foto: Arning

Sind Sie dafür, dass in den nächsten drei Jahren eine Änderung des Bebauungsplanes unterbleibt? Das ist die Fragestellung für rund 22900 Vaihinger. Anders ausgedrückt: Sind Sie dafür, dass Sie dagegen sind, dafür zu sein? Das verwirrt sicher manchen. Da die BürgerGärtenBewegung (BGB) den Bürgerentscheid angestoßen hat, muss ihre Zielsetzung mit einem Ja zu beantworten sein. Die Fraktionen des Gemeinderates werben mit 27 von 28 Stadträten kräftig für ein Nein und haben dafür sogar Zeitungsanzeigen geschaltet. In einer Informationsbroschüre, die als amtliche Information der Stadt firmiert, wurde ein Versuch unternommen, die Planungen zu verdeutlichen.

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