Emerson Fittipaldi rettet 08 Mühlacker
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Sindelfingen. Minimalismus ist Trumpf. Mit diesem Motto ist die Fvgg 08 Mühlacker bereits im vergangenen Jahr bis ins Endturnier der Hallenfußballgala vorgedrungen. Und so machen sie es auch diesmal. Mehr als ein Tor schießen die Nullachter in keinem ihrer Vorrundenspiele am Samstag, dafür aber verteidigen sie klug. Müssen sie auch, denn einen echten Torhüter haben sie nicht dabei. Stammkeeper Mario Lanzara fällt mit einem Bänderriss im Handgelenk noch bis mindestens Mai aus. Neuzugang Matthias Rößler konnte berufsbedingt nicht im Glaspalast auflaufen. So streifen sich abwechselnd die Feldspieler Sedat Tokgöz und Yüchel Taflan die Handschuhe über, geben aber beide sichere und reaktionsschnelle Torhüter ab.
Unfairer Einsatz gegen Michael Deutschmann (re.): Den TSV Georgii Allianz Stuttgart besiegt 08 Mühlacker mit 1:0. Foto: Eigner
Im Prinzip spielt Mühlacker genau so, wie man auf diesem 50 mal 30 Meter großen Kunstrasen mit Rundumbande agieren muss: Noch schnelleres Verschieben der gesamten Mannschaft, noch mehr Laufarbeit, noch schnelleres und vor allem flaches Kurzpassspiel als auf einem normalen Fußballrasen – anderes führt im Sindelfinger Glaspalast nicht zum Erfolg. Das Spielfeld ist einfach zu klein, der Weg zum gegnerischen Tor zu kurz, um lange und hohe Bälle in die Spitze spielen zu können. Und das Feld ist zu kurz, als dass man sich auch nur einen einzigen Stehgeiger im Team erlauben könnte.
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