Eklat bei der HSG: Trainer streikt zum Saisonstart

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Drittligist unterliegt dem Aufsteiger

Pforzheim. Mit vereinsinternem Streit und einer 24:29-Niederlage ist Frauen-Drittligist HSG Pforzheim in die neue Handballsaison gestartet. Wegen „Meinungsverschiedenheiten“ zwischen Trainer und Vorstand, die im Verlauf dieser Woche geklärt werden sollen, hat der erst zur neuen Saison verpflichtete Zoran Stavreski auf das Coachen beim Auftaktspiel gegen Aufsteiger TV Brombach verzichtet. Aus Solidarität mit dem Trainer waren die ebenfalls neu verpflichteten Milica Vlahoni und Arijana Pjano nicht ins HSG-Dress geschlüpft, sondern zogen es vor, auf der Tribüne Platz zu nehmen.

Gestützt auf eine hochkonzentrierte Abwehr mit einer umsichtigen Deborah Rupf im Innenblock, der bärenstarken, noch der B-Jugend angehörenden Torfrau Lisa Rapp und einem Angriff, in dem Stefanie Kurstak die Fäden zog, legte die von Gabi Kubik und von Männer-Trainer Mathias Schickle betreute HSG los wie die Feuerwehr. Nach der 6:1-Führung (9.) kam Brombach auf 6:4 heran, doch vor allem dank Anika Henschel standen die Weichen beim 12:5 in der 20. Minute wieder klar auf Sieg. Mit dem Auswechseln kam dann der Riss, und nach sechs Toren in Folge binnen sechs Minuten war Brombach wieder dran und führte beim 13:14-Pausenstand sogar erstmals. Die Schlüsselszene in der zweiten Halbzeit war, als Anika Henschel mit einer Sprunggelenksverletzung raus musste. Trotz des Schocks ob der Verletzung war auch beim 23:24 (57.) noch alles drin, ehe Brombach doch noch deutlich davonzog.

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