Eine auf Originalität setzende Aufführung
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Hannes Hametner inszeniert Shakespeares „Wie es euch gefällt“ im Theater Pforzheim, und stiftet damit Verwirrung
Pforzheim. Aus Shakespeare-Komödien kann man viel oder nichts machen. Aus „Wie es euch gefällt“, der ersten Sprechtheater-Premiere der neuen Saison im Großen Haus des Theaters Pforzheim, macht Hannes Hametner, der Oberspielleiter des Schauspiels, vieles und doch im Grunde wenig – eben wie es ihm gefällt.
Unverständliche Kostümierung. Foto: p
Sie gehört zu den seltener gespielten Stücken Shakespeares, diese wohl 1599 entstandene Komödie „As you like it“ – und das nicht von ungefähr. Denn der in Versen und in Prosa geschriebene Fünfakter, der bei uns in der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel als „Wie es euch gefällt“ bekanntwurde, ist mit seiner verhältnismäßig dürftigen Fabel, die auf Thomas Lodges Schäferroman „Rosalinde“ fußt, dessen Quelle ein Versroman aus der Mitte des 14. Jahrhunderts ist, nicht gerade eines der spannendsten Dramen des englischen Klassikers.
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