Einbrecherbanden machen Polizei das Leben schwer
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Pforzheim/Enzkreis. Ein Grund für die Zunahme ist laut Burkhard Metzger, Leiter der Polizeidirektion, dass allein schon im Zusammenhang mit einem großen Anlagebetrug, bei dem ein Schaden von 42 Millionen Euro entstand, rund 540 Fälle, vor allem in Pforzheim, aber auch im Enzkreis, aktenkundig wurden. Hinzu komme der unerfreuliche Umstand, dass die Zahl der Einbruchsdiebstähle kräftig nach oben geschossen sei.
Dieser Fall ist aufgeklärt: Beim Überfall auf die Volksbank im Pforzheimer Haidach am 2. August 2011 springt, wie das (unscharfe) Bild einer Überwachungskamera zeigt, einer der bewaffneten Täter über den Tresen, um sich das Geld zu schnappen. Der Raubzug geht auf das Konto einer Bande von jungen Männern, die sich derzeit wegen einer ganzen Serie von Straftaten vor Gericht verantworten müssen. Die Verhandlung wird am kommenden Montag fortgesetzt.
9398 Vergehen in Pforzheim und 5658 im Enzkreis verbuchte die Polizei. Im Vergleich mit sieben anderen Großstädten in Baden-Württemberg schneidet Pforzheim bei der Häufigkeitszahl am zweitbesten nach Heilbronn ab, und der Enzkreis ist der sicherste Landkreis von sechs einander gegenübergestellten Kreisen. Während die Verbrechen zugenommen haben, ist die Aufklärungsquote insgesamt von 59,4 im Jahr 2010 auf 59,2 Prozent leicht gesunken. Gering ist die Erfolgsquote bei Wohnungseinbrüchen: Von 262 Fällen (2010: 220) konnten die Ermittler 35 aufklären.
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