Ein weiteres Puzzleteil in Sachen Kriegsgrab

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Grabstein in Mühlhausen.privat

Grabstein in Mühlhausen.privat

Mühlacker-Mühlhausen (cb). Das Kriegsgrab auf dem Friedhof in Mühlhausen, in dem nebeneinander ein deutscher Gefreiter und ein französischer Corporal die letzte Ruhe gefunden haben, hat viele Leser beschäftigt. Mittlerweile ist auf Bitten unserer Zeitung auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in die Spurensuche eingestiegen. Eine Mitarbeiterin der Bundesgeschäftsstelle in Kassel schreibt: „Nach einer umfangreichen Recherche können wir bestätigen, dass Josef Hackl auf der Kriegsgräberliste des Friedhofes Mühlhausen an der Enz mit der Grablage Feld 2, Reihe 2, Grab 1 eingetragen ist. Er war Gefreiter und bei der Fliegerkommandantur Schöngau III eingesetzt. Als Todesort ist in den Unterlagen verzeichnet: Markung Mühlhausen/Enz, Waldteil ,Halde‘, Distrikt III, Abteilung 6.“ Ob es sich beim mit Schreibmaschine geschriebenen Wort Schöngau um einen Tippfehler handele und Schongau gemeint sein könnte, sei nicht mehr nachzuvollziehen. Laut dem Internet-Lexikon Wikipedia war der Fliegerhorst Schongau ein Militärflugplatz in der oberbayrischen Stadt Schongau, der ab 1938 für die Luftwaffe der Wehrmacht errichtet worden und zunächst hauptsächlich für die Ausbildung, am Ende des Kriegs aber auch für aktive fliegende Einheiten genutzt worden sei.

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