Ein neuer Alfons
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Der deutsch-französische Kabarettist bietet Überraschendes
Pforzheim. Alfons ist neu geboren. Der Kabarettist mit dem stilbildenden deutsch-französischen Akzent ist eigentlich bekannt für seine Straßenumfragen, die er immer mit einem Mikro mit Windschutz, dem Puschelwindschutz, durchführt. Deshalb kennen ihn manche auch als „Puschel“. Tatsächlich erblickte er 1967 in Paris das Licht der Welt unter dem bürgerlichen Namen Emmanuel Peterfalvi. 1991 kam er nach Hamburg, um dort bei einem TV-Sender seinen Zivildienst abzuleisten. Für seinen Auftritt im Kulturhaus Osterfeld kündigte er eine Überraschung an. Tatsächlich erlebten die Gäste im komplett ausverkauften Großen Saal einen neuen Alfons mit seinem neuen Programm „jetzt noch deutscherer“.
Die erste Überraschung: Nicht er kam auf die Bühne, sondern Julia Schilinski, die ihn den Abend über am Flügel begleitete. Dann begann er zu erzählen, dass er vom damaligen Hamburger Oberbürgermeister Olaf Scholz einen Brief bekommen habe mit der Frage, ob er nach 26 Jahren in Deutschland, nicht Deutscher werden wolle. Dieses Ansinnen weckte in Alfons solch widersprüchliche Emotionen, dass sein ganzes Leben nochmals wie im Zeitraffer an ihm vorbeizog – Stoff genug für ein abendfüllendes Programm.
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